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Posts Tagged ‘Barbie’

lilapodcast_buttonEigentlich unfassbar, dass gestern schon die 5. Folge des Lila Podcasts online gegangen ist und ich das ganze, schöne Projekt hier immer noch nicht erwähnt habe. Also: Katrin Rönicke und ich sprechen seit Juni einmal im Monat über ein Thema, das uns aktuell beschäftigt. Das kann mal die Feminismus-Debatte um Femen, #aufschrei, Barbie Dollhaus und Gender Studies sein (→ Folge 001) oder die Frage, wie ein gutes Arbeitsleben aussehen könnte und warum die Arbeitswelt alles andere als frauen-, männer-, familienfreundlich ist (→ Folge 002).

Außerdem haben wir uns über Männer unterhalten, und darüber, warum Emanzipation nicht nur ein Frauenthema ist (→ Folge 003) und über witzige Frauen – ja, die gibt es wirklich, auch wenn Mario Barth was anderes behauptet (→ Folge 004). Wir sprechen jeweils eine knappe Stunde, drehen und wenden das Thema und klopfen es auf feministische Fragen ab. In den Kommentaren kann dann weiterdiskutiert werden. Und dazu gibt es immer eine schöne dicke Linkliste für alle, die sich noch ein bisschen ins Thema eingraben wollen.

Im neuesten Lila Podcast haben wir nun über SEXY gesprochen und wann Sexyness eigentlich von einer befreienden Möglichkeit für Frauen zum Imperativ geworden ist. Ist sexy nun gut (Selbstliebe) oder böse (Selbstausbeutung), hat es ein befreiendes Moment (sagt Miley Cyrus) oder ist es Prostitution (sagt Shinead O’Connor)? Sexy ist langweilig und gefährlich, da waren Katrin und ich uns in der Sendung einig, denn mittlerweile wird alles und jedes, und sei es nur das neueste Handymodell, als sexy oder eben nicht betitelt, und gerade durch die Allgegenwärtigkeit und den Zwang, dass etwas sexy sein muss, hat der Begriff auch unfassbar viel Macht.

Viel Spaß beim Hören!

 

P.S.: Den Lila Podcast kann man auch über iTunes abonnieren.

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Ein Video und drei schnelle Lesetipps des vergangenen Monats:

Eins: „The Colour of Beauty“ von Elizabeth St.Philip erzählt vom Rassismus in der Modeindustrie, davon wie schwer es dunkelhäutige Models haben, wenn die meisten Firmen weiße Frauen als Standard ansehen und dunkle Models nur dann buchen, wenn sie aussehen „wie Weiße in Schokolade getaucht“.

Zwei: Matthew Evans fragt im Freitag: „Und was tragen wir morgen?“ Er kommentiert die verzweifelte Suche nach Modetrends mit dem schönen Satz „Mut ist nicht mehr besonders rebellisch, wenn er schon sieben Monate vorher vorprogrammiert wurde.“

Drei: Das Ms Magazine stellt der US-Modekette Forever21 die Frage, ob sie nicht mit ihrer Umstandsmodelinie Teenagerschwangerschaften als etwas Normales oder sogar Schickes propagiert.

Vier: Eine Abrechnung zum kulturellen Einfluss von Barbie:

While it is true that Barbie is more complex than the Bratz (the googly-eyed dolls with a “passion for fashion”) and has had at least 125 jobs over the last half-century (…) Barbie is not defined by her career (…). She is a timeless beautyicon. Period.

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Barbie ist ja eh nicht dafür bekannt, ein besonders ausgewogenes Frauenbild zu vermitteln. Aber jetzt hat Mattel mal wieder einen Tiefpunkt markiert, mit der Barbie Girl “Fashion Fever”.

Die Gute bringt Mädchen bei, was in Zukunft ihr liebstes Hobby sein wird: Shoppen. Und zwar: unlimited. Denn im Lieferumfang ist nicht nur eine Shopping Boutique, sondern auch eine pinke Kreditkarte, die kein Limit kennt. Im Filmchen blinken die Summen (pling, $200, pling $150, pling, $200) fröhlich auf. Schön, wenn Mädchen schon ganz früh lernen, dass ein Shoppingtag auch mal mehrere hundert Dollar kosten kann. Denn: Hey, was sollen denn Frauen sonst bitte den ganzen Tag tun?

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